NaNoWriMo kommt in großen Schritten…

und ich bin mächtig aufgeregt…

Dabei hatte ich bis vor 3 Jahren noch nie von NaNoWriMo gehört!

Irgendwann allerdings fiel mir auf, dass in meiner damals noch sehr aktiven Fangemeinde (also nicht MEINE Fans sondern die unserer TV-Show LotS), in der frische Fanfiction damals fast täglich aus den Federn meiner Schreiberkollegen purzelte, plötzlich eine nervöse Unruhe ausbrach. Autoren die bis dato in (einigermaßen) zuverlässigen Abständen ihre Updates präsentiert hatten waren unvermittelt nicht mehr erreichbar. Es gab keine Antworten mehr auf Kommentare unter ihren Werken und jeder zweite entschuldigte sich ab Ende Oktober dass die nächsten Wochen leider nix Neues zu erwarten sei, weil „…Ihr wisst ja: NaNoWriMo…“

– NaNoWriMo??? *zieht die Augenbraue hoch* Nie gehört!!

Aber da ich nun mal ein neugieriges Menschenkind bin, bin ich abgetaucht in die Tiefen des Internets und ging diesem November-Phänomen auf den Grund. Und was soll ich sagen? Da gibt es doch wahrhaftig eine weltweite Gemeinde von Schreiberlingen die in jedem Jahr dem November entgegen fiebert um… zu schreiben!!

Okayyyy…?! Unbedarft wie ich war, war mein erster Gedanke: Wie jetzt? Ein „Nationaler-Roman-Schreib-Monat“?? Geht´s noch? Wer braucht denn sowas? Ich dachte immer wer schreiben will setzt sich hin und schreibt! Fertig! Dafür brauche ich doch keinen offiziellen Monat… Und überhaupt – was mach ich denn dann den Rest des Jahres???

Ja, ja, ich weiß, guckt nicht so böse!! Ich war nicht nur naiv, sondern oute mich hier auch als schreiberlich völlig ungebildeten Anfänger. So what? Es wurde noch keiner als Shakespeare geboren! (… – also, ähm, ausser Shakespeare natürlich…)

Mittlerweile bin ich ja auch immerhin einige Schritte weiter! Und ich hatte das große Vergnügen (und die noch viel größere Ehre) die ersten beiden Teile einer wunderbaren Trilogie lesen zu dürfen, die in diesem völlig irren November-Wahnsinn entstanden sind. (… und ich warte sehnsüchtig auf den dritten Teil, Amanda! *wink*)

Und in diesem Jahr? Bin ich auf einmal selbst mit dabei im November-Rausch!!

Ich kann euch sagen: ich bin aufgeregt wie ein kleines Kind vorm ersten Schultag… Ein kleines bisschen ist mir bange! Woher soll ich bloß die Energie nehmen? Und das Durchhaltevermögen? 50.000 Worte in 30 Tagen!! (– Und ich nehme mal an einen Sinn sollen sie auch noch ergeben…) – Auweia!

Aber trotzdem freu ich mich drauf. Spannend und aufregend. Und wahrscheinlich das Allerbeste gegen den Novemberblues…

Bleibt noch alles vorzubereiten für die Schreibmarathon:

– ein bis zwei Kapitel für Pride&Destiny fertig schreiben (damit die Fanfiction nicht gänzlich in Vergessenheit gerät!)

– den Rahmen für die Story ein bisschen verfeinern, (zumindest für den ersten Teil, damit die Handlung eine Chance bekommt ab und zu aus dem Rahmen zu fallen…)

– eifrig weitere Stichpunkte für den Roman sammeln (damit die gute Muse bloß keine Zeit findet für Langeweile)

– Notizzettel im Haus verteilen und die passenden Stifte gleich dazu (könnte ja sein dass die besten Ideen im unpassendsten Moment auftauchen. Und wir alle wissen wie schnell sie manchmal auch wieder im Nirwana verschwinden, wenn wir sie nicht irgendwie festhalten…

– Telefon und Internet abmelden, um nicht unnötig abgelenkt zu werden (oder zumindest genügend Kissen bereit halten unter denen die Klingel-Quäler versteckt werden können…)

Noch 6 Wochen….Das Abenteuer wartet!

Seid Ihr dabei???

 

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6 Kommentare to “NaNoWriMo kommt in großen Schritten…”

  1. Auch nicht vergessen, Essensvorräte anzulegen, die auch ohne Kochkünste von den Mitbewohnern verspeist werden können (kleine Kinder können sich ruhig mal einen Monat von Cornflakes und Joghurt ernähren, Ehemänner sollen sich gefälligt selbst was kochen), Putzfetzen und Staubsauger mit „Benutz mich“-Post-its zu behängen (damit der Ehemann weiß, was er damit tun soll) und den Fernseher mit einer Aktivitätssperre zu versehen. Alle interessanten Bücher müssen weggesperrt werden, besonders die, die der Recherche dienen (die macht man dann im Dezember), und bei den Freunden meldet man sich einfach ab.
    Oder besser noch, man erzählt ihnen, was man vorhat, weil der soziale Druck ungemein beflügelnd sein kann. Es ist einfach peinlich, wenn nach 2 Wochen die ersten harmlosen Fragen nach dem Buch kommen und man erst 10k geschrieben hat…

    Ist es dein erster NaNo? Was wirst du schreiben, FF oder den Roman?

  2. Yep! Mein allererster NaNo… Ich kann dir gar nicht sagen wie nervös ich bin. Und ich bin völligst aufgedreht, weil das auch gleichzeitig der Startschuß für meinen Roman ist! Woaaaahhh…. *nervöses Zwinkern*… Ich habe zwar einen ersten Entwurf vom Einstieg und ein paar Szenen skizziert, aber so richtig los geht´s im NaNo…
    Echter Anfänger eben… *grinst* – wieviele hast du denn schon hinter dich gebracht? Und siegreich??

    Mit der Versorgung zu Hause hab ich kein Problem, Da wird keiner Murren und Nörgeln 😉 Allerdings wird auch niemand die LaOla Welle anbieten wenn die Muse so richtig ergiebig sich austobt…
    Aber ich bin guten Mutes. Und ein Kistchen Wein liegt auch parat, ist ja gut für´s Hirn und so… 🙂
    Noch sechs Wochen….

    • Nicht nervös sein *Hand tätschel* Wir kriegen das schon hin. Du hast noch 6 Wochen, um mehr Fleisch aufs Gerippe des Szenengerüsts zu bringen und die Weinvorräte aufzustocken. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass es sich nach 2 Gläsern Schilcher wirklich gut schreibt. Ich schreibe danach zwar nicht besser, sondern den gleichen Stuss wie vor dem Wein, aber es ist mir dann einfach egal 😉
      Ich kriege auch keine Welle, aber Muffins als Motivationshilfe und alle 10k mein Lieblings-PC-Spiel für 1 Stunde. Wenn ich nichts schreibe, gibt’s die Wasserspritze bzw. die Nerf-Gun. Ich fürchte, mein Mann wird aufrüsten auf das große Modell… *bibber*
      Hast du einen Dayjob, oder bist du noch in Karenz? (hoffe, ich liege da nicht daneben, in der Bio steht, dass du ein Baby hast)
      Ich bin jederzeit da, um Händchen zu halten, Mut zuzusprechen und mit der Peitsche zu knallen, wenn die Muse zickt. Wir können uns virtuell zuprosten und gemeinsam darüber jammern, wie groß der Stress ist, und uns wundern, warum wir uns das antun. Und ich prophezeie: NaNo macht süchtig. Einmal mitgemacht, jedes Jahr wieder…

  3. *Fällt geschockt auf die Couch*- ein Baby??? Um Himmels Willen – wo hab ich denn das her??? LOL!!
    Nee, kein Baby weit und breit! Falls du unsere kleine Zaubermaus meinst – die Süße gehört meiner Nichte, da hab ich nur sehr peripher mit zutun… (Oh Mann, hört sich das wirklich nach meinem Kind an? Muss ich ändern!)

    Von deines Mannes schwerer Bewaffnung hab ich schon gehört – und ehrlich gesagt weiß ich noch nicht ob ich dich beneide oder bedaure… das werde ich wohl erst erfahren wenn ich selbst mittendrin bin im Schreiber-Wahn.
    Aber YEP!! Vielen Dank schon jetzt für die Unterstützung!! Ich glaub ernsthaft ich komm drauf zurück!! Geminsam sind wir stark! Jawoll!
    Nur den Schilcher… kann ich den tauschen gegen nen schönen Chardonnay? Zur Not nehm ich auch nen Regent…

    Ich gehör leider zu denen die arbeiten müssen! Nachdem ich das ganze letzte Jahr und noch bis April diesen Jahres ausgefallen war hab ich´s dringend nötig… Also bleibt der Abend, die Früh (das!! seh ich allerdings noch nicht!) und kuschelige Wochenenden…
    Ist das überhaupt zu schaffen? Ich weiß noch gar nicht so recht worauf ich mich da einlasse…. *schüttelt Den Kopf über sich selbst…*
    Aber ich heb schon mal das Glas und stoß mit dir an:
    Auf NaNoWriMo! Cheers!

  4. Sorry, dann hab ich das mit der Zaubermaus falsch verstanden. Klang, als wär sie deine.
    Als Wein sei dir vergönnt, was dir beliebt, auch Likör, Sekt und Aperol haben sich bewährt, wenn die Muse zickt. Aber nicht wundern, wenn sie dann auf sehr merkwürdige Ideen kommt…
    Es ist zu schaffen. Auch wenn es oft nicht danach aussieht. Ich hab’s auch zusammengebracht, mehrfach, und ich gehöre eindeutig zu den faulen Socken auf diesem Planeten. Mir bleibt auch nur der Abend (morgens? *kicher* Wo ich bis 9 Uhr wie ferngesteuert durch die Gegend renne?) und eben die Wochenende, wobei es so ziemlich jedes Mal damit endet, dass ich in den letzten 3 Tagen den letzten 7k hinterherhechle… Ist sich aber noch immer ausgegangen, wenn auch manchmal sehr knapp.
    Ich liebe den Rausch der Kreativität, und NaNo führt dazu, dass ich meinen inneren Kritiker geknebelt und gefesselt in einem Weinfass im Keller schmoren lasse, was dem Wordcount sehr zugute kommt. Allerdings brauche ich vorher einen durchdachten Plot, sonst komme ich ins Stocken.
    Wir werden am 1.11. gemeinsam am Start sein und uns am 30.11. gegenseitig die Tränen trocknen (hoffentlich die Freudentränen). Äh, dein Roman ist doch Fantasy, oder? Aber muss ich dich bei FF suchen?

    • Deal! Wir zwei faulen Socken rocken NaNoWriMo…. Und den Kritiker knebeln und fesseln… sehr guter Tipp! Geht mit auf die Liste.. Nur aus meinem Weinfass bleibt der Bursche gefälligst draußen!
      Und auf den Rausch bin ich sehr gespannt. LOL! Ich hoffe doch die Muse braucht keinen extra Weinkeller um mitzuspielen!! Der Plot wird noch mal geschärft und dann packen wir´s einfach an!
      Klar schreib ich Fantasy! Arbeitstitel? „Zwischen den Welten“.
      Meine Fanfiction (Pride&Destiny hat gerade 4 Kapitel online) hat den November über Pause…
      Ha!! Ich freu mich wirklich drauf!!!!!

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