Lieber Vorausschau statt Rückblick

cropped-799-snapshot20090622112331.jpgEin spannendes Neues Euch allen da draußen! Ich hoffe, Ihr seid gut ins Neue Jahr gestartet, voller Vorfreude und Enthusiasmus?
Es war, wie in jedem Jahr: zum Ende hin denken wir an das was war, und was nicht war, was hätte sein können, und was wir uns gewünscht hätten, was dann aber ganz anders kam, als gedacht. An all das, was uns  durch das Jahr getragen hat, und was uns ziemlich unsanft wieder auf den Boden der Tatsachen plumpsen ließ…

In jedem Medium, ob Paper, Digital oder *OMG! 😦 * in der Flimmerkiste, werden uns Stunden um Stunden noch mehr Rückblicke vorgesetzt… (Ich muss zugeben, ich bin in jedem Jahr dabei, wenn Urban Priol sein „Tilt!“ präsentiert. Tschüssikowski 2015 – göttlich!)

Aber Genug ist Genug!

Wir sind doch nicht die ewig gestrigen! Das Jahr ist schon drei Tage alt. Zeit, um endlich zu schauen, was vor uns liegt! Oder nicht?

Also streift das Alte Jahr ab und wendet euch dem Neuen zu. Und das meine ich jetzt ganz persönlich. Es geht nicht um all die guten Vorsätze, die uns die Frauenzeitschriften (und, wie ich höre, auch diverse Männermagazine) uns einreden wollen. Nicht ums Sporteln, ums Abnehmen, um das Glas Wein weniger. Nö. Es geht um uns! Ganz persönlich.

Ich kann nicht für euch sprechen, aber für mich kommt im neuen Jahr etwas ganz Großes auf mich zu:

Mein Buchprojekt „Zwischen den Welten“ (bislang der Arbeitstitel) wird Realität!

Der Roman um eine Heldin in einer Fantasy Welt, in der den Menschen Schatten zur Seite stehen, die Raubtiere sind, in der an jedem Morgen mit der Sonne auch die Nebel aufsteigen, in der der ewige Kampf Gut gegen Böse nicht einfach schwarz-weiß gemalt ist, in der Action und Romance, Verrat und Vertrauen ganz eng verbunden sind…

Yep, das wird mein 2016!

Ich bin von der Sorte realistischer Träumer. Da passt es, wenn für mich die Zeit gekommen ist, aus meinem Traum Realität werden zu lassen. Und dabei halte ich es mit Richard Norden: Die Magie der kleinen Schritte.

Ich kenne mich selbst zu gut, um davon auszugehen, dass die Euphorie darüber das ganze Jahr anhält. Ich arbeite einen Dayjob, der mir die Miete bezahlt, ich habe Freunde und immer Mal was vor, ich verliere mich im Internet, weil ich „nur kurz mal was nachchecken will“. Ich bin ganz sicherlich nicht der Typ, der sich konsequent an seine eigenen Vorgaben hält. Leider. Oder vielleicht auch nicht Leider! Immerhin würde ich so manches verpassen, wenn alles immer nach Plan liefe.

Aber nach 2 erfolgreichen NaNoWriMos ist das Projekt auf einem guten Weg. Und verdient es, ernst genommen zu werden. Von mir – und hoffentlich bald auch von anderen.

Um das in Angriff zu nehmen, habe ich u.a. meinen Twitter Account wieder reaktiviert. Noch hadere ich mit facebook und Co. Aber hier, auf meinem Blog werde ich ein paar Leseproben einstellen, und auch meine Fanfiction ein bisschen würdigen. Und natürlich schreiben, schreiben, schreiben…Es wartet ´ne Menge Arbeit auf mich. Und was soll ich sagen? Ich freu mich drauf wie ein kleines Kind auf´s Christkind – oops, *zwinkert nach Österreich*  😛

Wie sieht´s bei euch aus? Was erwartet euch in 2016? Große Projekte? Oder kleine Momente, die voller Spannung und Freude erwartet werden? Lasst es raus – und freut euch drauf!

Das Leben ist schön!!

SAM_0640 - Kopie

 

 

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5 Kommentare to “Lieber Vorausschau statt Rückblick”

  1. Ich könnte zwischen Rückblick und Vorausschau nicht trennen (ist bei mir auf dem Blog darum in einem Post beides), weil es die Ereignisse aus 2015 sind, die mein 2016, meine Zukunft bestimmen.
    Die Bücher, die ich damals geschrieben habe, will ich jetzt überarbeiten. So beispielsweise. Aber das ist bei jedem unterschiedlich 🙂

    Dein Projekt mit den Schatten der Menschen klingt aber spannend! Es erinnert mich an die Daimonen aus dem „Der goldene Kompass“-Film (die Bücher sollte ich mal lesen…), aber in einer wesentlich dunkleren, ursprünglicheren Variante und die Idee ist ganz schön reizvoll…
    Nachts schlafen dann die Schatten, weil es dunkel ist?
    Viel Erfolg beim Fertigstellen des Projektes!

  2. Du hast natürlich recht: eins bedingt das andere… Ich habe in 2015 Grundlagen gelegt. Aber jetzt geht es mir um die Vorfreude darauf, daraus etwas richtig Gutes zu machen. (Aber bei deinem Pensum – OMG! 10 Bücher in einem Jahr???? plus das gesamte Leben nebenher? WOW!- hätte ich sicher auch nicht so gut trennen können… 😉
    Meine „Schatten“ sind was ganz Besonderes. Für mich auf jeden Fall. 🙂 Sie schlafen nie. Immerhin gibt es die ganz dunkle Dunkelheit ja nur selten, gelle? Irgendein Licht scheint doch (fast) immer, und wenn´s die Sterne am Himmel sind…

  3. *Christkind zwinkert zurück* Voller Tatendrang, so lob ich mir das! Ich bin grad dabei, den ersten Teil eines gewissen Manuskripts für den Kindle umzuwandeln … Damit wir zu zweit schwärmen können und ich dich mit Nachfragen nach der Fortsetzung nerven kann.
    Und jetzt mal ehrlich: Welche Zeitschrift schlägt vor, den Weinkonsum einzuschränken? Frevelhaft. Die kennen wohl keinen Schilcher.

    • Naja, die guten Vorsätze müssen ja mit Leben behaucht werden… Drück mir die Daumen, dass der Elan gaaanz lange erhalten bleibt. Im Moment bin ich wirklich saumotiviert. Aber im Moment hatte ich auch Urlaub.
      Dann lies mal schön! Und vergiss nicht, mir zu melden wie´s gefällt!!! (ich trommel schon gaaaanz ruhig auf meinem Schreibtisch. Nein, bin kein bisschen nervös, nönö… *wischt sich den Angstschweiß von der Stirn*
      Nee, ne? Ich bin ja sehr brav: schon seit Anfang diesen Jahres weg vom Alkohol. (Will heißen, ich könnte mal wieder ein Glaserl trinken… LOL!)

  4. Werden wir ein Glas Wein zusammen zu erhöhen – auch wenn sie aus über die Meere – sobald Sie haben Ihr bereit, die Welt Ihre magische zu entfesseln. Sie MÜSSEN es halten! Sie sind erstaunlich Geschichtenerzähler Jahr, und ich bin so über das Erzählen davon sehr begeistert, dass Sie an sie gehalten haben, und etwas schreibt, dass Sie nur Funken der göttlichen Inspiration bringt. Hör nicht auf. Bis es Zeit ist, einen anderen zu sagen, deine anders!

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